Willkommen auf reiseinfos-namibia.de



Republik in Südwestafrika zwischen Angola in Norden und der Republik Südafrika, 824 992 km², 2 Mio. Einwohner (vorwiegend Angehörige von Bantustämmen), Hauptstadt Windhoek, Amtssprache Englisch, Umgangssprachen diverse Bantusprachen (z. B. Khoekhoe).

Namibia besteht aus unwirtlichen Wüsten (z. B. Namib an der Küste), Hochländern (Brandberg 2 606 m), Dorn- und Trockensavannen, nur im äußersten Nordosten gibt es regelmäßige Niederschläge. Landwirtschaftlich geprägt (Rinderzucht, Trockenfeldbau), ist das Land abhängig von der Republik Südafrika, über die es seine Bodenschätze absetzt (Diamanten, Uran, Kupfer, Silber, Zink u. a.).

Im 15. Jh. von den Portugiesen entdeckt, wurde Südwestafrika 1884 deutsches Schutzgebiet. 1920 übertrug der Völkerbund der Südafrikanischen Union das Mandat über Deutsch-Südwestafrika. Nach 1945 verweigerte Südafrika den Abschluss eines Treuhandabkommens mit den Vereinten Nationen und behandelte das Gebiet als Provinz. 1966 entzog daraufhin die UN-Vollversammlung Pretoria das Mandat und gab dem Land 1968 den Namen Namibia. Schon zuvor hatte sich die Befreiungsbewegung South West African People's Organization (Südwest-APO) gebildet, die 1971 von den UN anerkannt wurde. Sie erkämpfte schließlich freie Wahlen, die unter Aufsicht der Vereinten Nationen 1989 abgehalten wurden. Am 21. März 1990 erhielt Namibia als letztes afrikanisches Land die Unabhängigkeit.